Deckeinsatz:
1971-1996 Bargstedt, 1996 eingegangen.

gekörte Söhne:
Acaro, Advocat, Advokat, Agent, Aircraft, Airport, Al Capone, Amani, Ansas, Aranjuez, Archipel, Argentano, Argentinus, Argrand I, Argrand II, Artos, Artwig, Aspirant, Atheist

 

Worms


Landschaft



Wohlan
 


Fuchslicht

Lateran
 

Friesenamsel

Frustra II





Futurist I

Helikon

Frio

Futurist I

Absatz


Landmoor



Abglanz


Schlinka

Landeck

Abendluft

Termit





Schlingel

Lanzer

Poseidon

Hyperion


Argentan I deckte zeitlebens auf der Station Bargstedt und hat hier sowohl internationale Spitzenpferde als auch Stuten höchster Bonität geliefert. Argentan I, dessen bedeutendster Hengst-Sohn Argentinus ist, hatte das Image eines "Stutenmachers", ohne dabei eine "Leistungsbremse" zu sein. In Hannover's Zuchtgeschichte hat es durchaus Hengste gegeben, die als Stutenmacher bezeichnet wurden, nachdem man erkannte, dass sie trotz mannigfacher Chancen sportlich nichts zu bewerkstelligen vermochten. Argentan II, der jüngere schimmelfarbene Vollbruder, verkörperte den Trakehner Typ des Lateran und hatte als Privathengst in Bayern nur wenig züchterische Chancen. Argentan I wurde zum stärksten Verbreiter des Absatz-Blutes in der züchterischen Gegenwart. Er zeichnet sich aus als Lieferant internationaler Springpferde und begeisternder Schaustuten wie Arabella, Aragonia und Ascona. Überdies brachte er insgesamt 19 gekörte Söhne und 119 Staatsprämienstuten.

Einen seltenen Passereffekt ergab die Paarung von Argentan I an die Einglas-Tochter Elfenfee. Sie wurde Mutter des gekörten Hengstes Amani, der Bundessiegerstute Arabella und des Spring-World-Cup-Siegers Aramis/Mario Deslauriers. Eine Leistung, die bis heute unerreicht geblieben ist. Ähnliche Erfolge glückten in Anpaarung an Töchter des Duden II. Bedeutendstes Aushängeschild dieser Verbindung ist der Spitzenvererber Argentinus, aber auch der gekörte Atheist, der in nur zwei Deckjahren in Ostfriesland eine Reihe nützlicher Sportpferde stellte, und das Spitzenpferd Itschutschuna/Achaz von Buchwaldt entstammen dieser Blutkombination. Bezeichnenderweise gingen Atheist und Itschutschuna gleich aus dem ersten Fohlenjahrgang des Argentan I hervor.

Doch auch in den folgenden Jahrgängen stellte Argentan I stets Spitzenprodukte. Seine Kinder waren nicht auf eine Disziplin zu fixieren. Manchmal hatten sie bei allen Vorzügen ein etwas überladenes Genick. Ein Merkmal, das auch bei den Nachkommen seiner Söhne manchmal auffällt. 1994 wurde Argentan I zum Hannoveraner Hengst des Jahres gekürt. Er ist 29 Jahre alt geworden und ist ein Paradebeispiel für Härte und Langlebigkeit. Auch einen im hohen Alter zugezogenen Kieferbruch überlebte er problemlos.

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