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Bariton
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Bariton - Springpferdemacher gehobener KlasseDeckeinsatz:
gekörte Söhne: Der Westfale Bariton war zeitlebens ein geschätzter Vererber von Spitzenspringpferden, die er gleich in Serie lieferte. Sein Vater Blauspecht xx stand zeitlebens in Kump auf Station. Er war zwar als Leistungsvererber durchaus geschätzt, brachte es aber züchterisch gerade auf drei gekörte Söhne. Neben Bariton wurde der Fuchs Borax gekört, ebenso der Schimmel Blaufalke. Beide haben jedoch nichts Bleibendes hinterlassen. Anders Bariton. Doch zunächst soll der Mutterstamm beleuchtet werden. Dieser basiert auf der Stute Fee (von Formol-Heinz-Herr-Jaguar-Varus-Pflegesohn), die in Bariton's Pedigree als Ur-Urgroßmutter auftaucht und westfälischen Ursprungs ist. Diese auf schmalem Grat bis in die heutige Zeit blühende Linie brachte auch die Hengste Marek (Ldb. Schwaiganger) und Philip der Schöne (PB Hannover) hervor. Schon früh deutete sich an, dass er ein Springpferdemacher gehobener Klasse werden sollte. Fast jeder bessere Springreiter aus NRW hatte in den 70er und 80er Jahren einen Bariton-Nachkommen unter dem Sattel. Besonders erfolgreich waren Bandit 49 und Bandit 57 mit Thomas Frühmann, Boyfriend mit Gerd Wiltfang, Baroness 35 mit Heinrich-Wilhelm Johannsmann und zahlreiche weitere. Oftmals ließen die Bariton-Kinder in Typ und Exterieur den Adel bzw. Schmelz ihrer Vollblutherkunft vermissen. Und oftmals waren sie auch reichlich mit Abzeichen gesegnet, unabhängig davon, ob sie nun Fuchs oder von dunkler Farbe waren. So dauerte es denn auch einige Zeit, ehe Bariton gekörte Söhne lieferte. Diese kamen dann schließlich doch, und zwar sämtlichst aus der Deckperiode auf dem Hof Ense im rheinischen Kerpen-Niederbolheim. Barbados und Barring waren sogar Sieger der rheinischen Körungen 1982 bzw. 1986. Die acht gekörten Bariton-Söhne haben unterschiedlich gut eingeschlagen. Zunächst einmal ist anzumerken, dass Bariton besonders gut mit Mutterstämmen hannoverschen Ursprungs harmoniert hat. In punkto Vererbung ist der Warendorfer Barring am bedeutendsten geworden. Er führte mit seinen Nachkommen 1999 die FN-Zuchtwertschätzung Springen deutlich an. Bal Paré hat neben großartiger Eigenleistung auch erstklassige Springpferde, vielfach mit S-Erfolgen, gezeugt. Klasse-Springpferde brachte auch Barbados, mit nachlassendem Züchterinteresse wechselte er jedoch in die Deutsche Reitschule. Die Töchter des Bariton sind vielfach Hengstmütter geworden.
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