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Furioso's Sohn
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Furioso's Sohn - ein Charakterpferd Deckeinsatz:
gekörte Söhne: Der bis ins hohe Alter sehr vitale Furioso's Sohn wurde 30 Jahre alt. Er war einer der Besten von weit über 50 gekörten Söhnen des Furioso II. Die Mutter Dulcia war eine Tochter des in vielen guten Stämmen auftauchenden Vererbers Dulder. In den weiteren Generationen standen die Hengste Amselkönig II und Dohna I. Furioso's Sohn entstammt dem Mutterstamm der Ahrluft (von Alltag I-Sportgruß-Schwabenkönig I-Angeli-Aland-Anselm-Schlucker-Alhambra-Stonewall Jackson xx), dessen Ursprung im Land Wursten zu finden ist. Aus dieser Linie gingen auch die Hengste Flair (PB Hannover), Fürst von Feuer (USA), Landclassicer, Larioso (PB Bayern) und Mars (Ldb. Zweibrücken) hervor. Rolf Meuser holte den großen drahtigen Fuchs Furioso's Sohn 1972 von der Oldenburger Körung ins Hessenland, wo er vom Fleck weg stark beansprucht wurde. Er dankte das Vertrauen der Züchterschaft mit einer großen Anzahl leistungsfähiger Sportpferde für höchste Anforderungen, so u. a. Fürstin 107/Norbert Koof, Feuerrubin/Dirk Kettelgerdes und Furiosa/Jürgen Koschel. Mit der Erzeugung gekörter Söhne hatte er es aufgrund der ihm zugeführten uneinheitlichen hessischen Stutengrundlage erwartungsgemäß nicht leicht. Schon sein Vater Furioso II vererbte sich stets am besten mit Blutstuten, und diese standen Furioso's Sohn in Hessen noch weniger zur Verfügung als Furioso II in Oldenburg. Insofern wurde er manches Mal hinsichtlich der Typvererbung vor unlösbare Aufgaben gestellt und schaffte es gerade, drei gekörte Söhne zu stellen. Er war vielfach in Springprüfungen bis zur schweren Klasse eingesetzt und ein Pferd von außergewöhnlicher Charakterstärke und kannte das Revier um seine langjährige Heimat, die einstige Domäne Georgenhof in Diemelstadt-Rhoden, in- und auswendig. Furioso's Sohn sprang im hohen Alter noch munter über Zäune und Gräben, deckte hin und wieder bei seinen Streifzügen auch schon mal die eine oder andere Stute, kehrte aber immer wieder auf den Georgenhof zurück, wo er sich völlig frei bewegte. Seine letzten Wochen und Monate verbrachte dieser für Hessen so ungemein bedeutungsvoll gewordene Vererber im Weserbergland, wo er im Sommer 2000 mit 30 Jahren einging. Er ist hinsichtlich seiner Bedeutung für die hessische Warmblutzucht mit Lotse in einem Atemzug zu nennen.
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