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Garibaldi II
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Garibaldi II - züchterischer Volltreffer für die Celler Landgestütsstation IhlienworthDeckeinsatz:
gekörte Söhne: Vollbrüder sind in der Pferdezucht keine Seltenheit. Ein solches Bruderpaar sind auch Garibaldi I und II gewesen. Der braune Garibaldi I war Körsieger seines Jahrganges und gelangte von 1975 bis 1980 in Roydorf zur Aufstellung, ehe er in die USA verkauft wurde. Er war zunächst sehr nobel, vergröberte aber schnell und verschwamm in seinen Konturen. Garibaldi I hat in der sehr guten Springstute Gratis 3/Gerd Wiltfang und dem genialen Juniorenpferd Goto/Ulrike Werdin zwei Spitzenpferde gezeugt. Nachhaltigen züchterischen Einfluß hat Garibaldi I nicht erlangen können. Der bunte Fuchs Garibaldi II erwies sich als züchterischer Volltreffer für die Celler Landgestütsstation Ihlienworth im Land Hadeln. Analog seinem Vater Grande vererbte er sowohl Dressur- als auch Springveranlagung auf höchstem Niveau. Im Dressurviereck waren Gifted/Caroll Lavell, Golo 55/Heike Kemmer und Geronimo S/Dr. Dietrich Plewa die überragenden Nachkommen. Im Parcours waren es Gambit 16/Hubert Vornholt, Garibaldi Son/Ralf Schneider und Gustl P/Gerd Wiltfang, die international eingesetzt wurden. Eigentlich ist züchterisch zu wenig von diesem wertvollen Vererber geblieben. Der Sohn Grand Garcon, der zunächst einige Jahre Sporthengst bei Gerd Wiltfang war, deckte von 1987 bis 1993 in Stedebergen und wurde dann nach Italien abgegeben. Man stand ihm anfangs skeptisch gegenüber, weil durchgesickert war, dass er als Sportpferd eine massive Scheu vor Wassergräben hatte und seinen Spätstart in die Hengstkarriere insofern mangelnden Sportlerqualitäten verdankte. Das allerdings hat sich in der Vererbung nicht bestätigt. Im Gegenteil: Mit Grand Cru brachte er einen überaus geschätzten Celler Landbeschäler und mit dem unter Hans-Jörn Ottens erfolgreichen einstigen Bundeschampion des deutschen Springpferdes, Gamon, ein internationales Springferd. Wie schon bei Grande und Garibaldi II erkennbar, so sind auch Grand Garcons Kinder vielseitig veranlagt. Vom Jahr 2000 an stand der hochwertvoll gezogene einstige Zweibrücker Landbeschäler Garant Hannovers Züchtern als Privathengst zur Verfügung, nach seinem Tod im Jahr 2010 ist noch sein TG-Sperma erhältlich. Dieser Garibaldi II-Sohn ist ein bewährter Vererber, dessen Gene in seiner neuen Wirkungsstätte im Raum Uelzen fast gar nicht vertreten sind. Der mittelrahmige Braune Grandelstein erfuhr in Sachsen-Anhalt einige Bedeutung als Springpferdemacher und Grabensprung etablierte in Grabensee einen begehrten Sohn in Mecklenburg. Hubert Vornholts gute Erfahrungen mit Gambit zogen die Stationierung des positiv vererbenden Gloucester auf der heimischen Deckstation nach sich. Es besteht derzeit durchaus Hoffnung auf den Erhalt des Garibaldi II-Blutes im Mannesstamm.
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