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Habicht

Habicht - Military-Star und erfolgreicher Vererber der Trakehner Zucht

Deckeinsatz:
1970-1973 Gestüt Rantzau, 1974-1979 Sporteinsatz, 1980-1982 Gestüt Rantzau, 1983-1984 Melle-Suttorf,
1984-1992 Gestüt Hörstein, 1992 eingegangen.

gekörte Söhne:
Balzflug, Cocktail, Effekt, Empire, Highlife, Kolumbus, Markant, Mauritius, Parforce, Seeadler, Sixtus, Vivusalt

Eigentlich ist es kein Kunststück, nach den Gründen für die überragende Leistungsfrequenz in der Vererbung des Rappen Habicht zu forschen. Der Vater Burnus, ein anglo-arabischer Halbblüter, war selbst mit Dr. Reiner Klimke auf höchstem Niveau im Militarysport erfolgreich. Ein Blick auf die mütterlichen Vorfahren macht es ganz deutlich: Im unteren Teil des Pedigrees geben sich ausschließlich Helden ostpreußischer Leistungszucht ein Stelldichein. Schon die Hengstleistungsprüfung deutete an, dass hier ein ganz bedeutender Vererber heranreift: Grundgangarten, Springanlage und Rittigkeit wurden 1970 in Adelheidsdorf durchgehend mit "sehr gut" beurteilt. Habicht wurde vom Trakehner Verband als "groß und kräftig" beschrieben, "etwas kurz im Mittelstück" mit "gut bemuskelter Kruppe und Hinterhand mit erstklassigen Sprunggelenken." Nach drei Jahren in der holsteinischen Trakehnerzucht ging er in den Sport und wurde unter Martin Plewa, ehemaliges Mitglied der Trakehner Körkommission, eines der erfolgreichsten deutschen Militarypferde seiner Generation.

Im Besitz des Trakehner Fördervereins sammelte Habicht mit Plewa Siege und hohe Platzierungen in internationalen Vielseitigkeitsprüfungen, u. a. beim CCI in Achselschwang 1977. Habicht wurde einer der bedeutendsten Vererber der Trakehner Zucht seit dem zweiten Weltkrieg, sei es in der Lieferung einflussreicher, fruchtbarer Mutterstuten, einer Reihe gekörter Söhne und vor allem einer Vielzahl harter, leistungsfähiger Sportpferde für alle Sparten bis zu internationaler Klasse. Seine Kinder sind feinfühlig im Wesen, mit überdurchschnittlicher Intelligenz und viel Nerv, im Gang meist energisch mit viel Aktion und Antritt. Aus hoch im Blut stehenden Stuten liefert er oft sehr edle, trockene Nachkommen mit unübersehbarer Prägnanz und Ausstrahlung. Mit kalibrigen Stuten angepaart kam zuweilen der Einfluss seiner Großmutter Handschelle, eine der schwersten und stärksten Stuten im Hauptgestüt Trakehnen, zum Tragen.

Von den Söhnen in der Trakehner Zucht kommt sicherlich dem Halbblüter Parforce eine ganz besondere Bedeutung zu, denn er verkörperte und vererbte Springqualitäten in einer Intensität, wie sie in der Trakehner Population nicht allzu oft anzutreffen sind. Das gilt analog auch für den jüngeren Rappen Sixtus, der übrigens genau wie Parforce, von Gilbert Böckmann sportlich herausgebracht wurde. Sixtus hat auf dem Gestüt Hörstein das Erbe des Habicht angetreten. Auch Balzflug und Vivus gewannen Bedeutung. Von Warmblutzüchtern wurde Habicht nur wenig benutzt. Sein langjähriger Besitzer Wolfgang Diehm züchtete mit ihm den bayerisch gebrannten HLP-Sieger Highlife, der dressurmäßig bis zur schweren Klasse gefördert war und aus einem exquisiten hannoverschen Stamm hervorging.









Habicht





Burnus AA



Lapis


261 Siglavy II-22


21 Siglavy II


Phänomen 16 ox


Mudir 6



68 Fenek V


Fenek V


Fenek IV


66 Major


Major xx





Hallo



Goldregen


Creon


Pythagoras


Goldelse


Polarstern



Handschelle


Polarstern


Astor


Handelskammer


Ararad


 


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