Rasso - unangefochtene Nummer 1 der Vererber des Freistaats Bayern
Deckeinsatz: 1974-1976 Tengling, 1977-1987 Riedling, 1988-1990 Steinach, 1991 Wallersdorf, 1992-1995 Schwaiganger, 1995 eingegangen.
gekörte Söhne: Racord, Racoleur, Raglan, Rainman, Ramos, Rasco, Rassenstein, Rasso-Leone, Rathenau, Raueck I-IV, Rock'n Roll
1973 trat der Ramiro-Son Rasso mit dem Namen "Ratibor" auf der westfälischen Körung in Münster an und wechselte ins bayerische Haupt- und Landgestüt Schwaiganger, wo er zum bis heute bedeutendsten Vererber des Freistaates Bayern avancieren sollte. Rasso entstammt derselben Mutter wie der mit Hendrik Snoek international erfolgreiche Roderich-Sohn Rochus 5. Das Springvermögen erschien somit auch über die Mutterseite bestens abgesichert. Rasso gewann 1983 die bayerische Hauptkörung und rangierte über Jahre in der Spitzengruppe aller deutschen Leistungsvererber. Er brachte Springpferde in bisher in ganz Süddeutschland ungekannter Intensität, fast ausnahmslos mit dem bayerischen Brand. Die Söhne Raglan und Raueck II wurden jeweils Siegerhengste der bayerischen Hauptkörungen. Rathenau gewann die Hengstleistungsprüfung in München-Riem. Leider wurden diese Hengste nicht genug in ihrem Zuchtgebiet genutzt. Der zu früh eingegangene Raueck I kann wohl unumwunden als der bedeutendste Hengstsohn des Rasso bezeichnet werden. Er ist Vater des Körsiegers Raferty und Muttervater des Doppel-Bundeschampions Lord Sinclair. Darüberhinaus war er der älteste einer vier geschätzte Vollbrüder umfassenden Bruderdynastie. Rassos Erbgut ist über Bayerns Grenzen hinaus geschätzt. Mehrere seiner Söhne befinden sich nach wie vor im Deckeinsatz, so etwa Raueck III und IV und Raco.
Rasso |
Ramiro |
Raimond |
Ramzes AA |
Rittersporn xx |
Infra |
Fanatiker |
Valine Z |
Cottage son xx |
Young Lover xx |
Holle |
Logenschließer |
Feodora |
Fiffikus |
Firn |
Fesch |
Falka |
Flitter I |
Dorette |
Drall |
Dömitz I |
Kora |
Klaus |
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