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Wendekreis
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Wendekreis - erfolgreichster Vererber der Ferdinand-DynastieDeckeinsatz:
gekörte Söhne: Der Ferdinand-Sohn, der die väterliche Dynastie am weitesten verzweigte, war der braune Wendekreis. Über den Springpferdemacher Domspatz auch mütterlicherseits herausragend gezogen, wurde er 1971 Nachfolger seines Vaters Ferdinand in Baljerdorf. Natürlich hatte er einen leichteren Karrierestart als vor ihm sein Vater Ferdinand. Wendekreis hat in seiner 20jährigen Decktätigkeit zahlreiche und vor allem springpointierte Nachkommen gezeugt, von denen der Schimmel Wembley 58/Kurt Gravemeier und der sehr noble Braune Well Done 1/Norbert Koof herausragten. Als Amazonenpferde begeisterten Wingst 4 und Wim 3, beide Vollgeschwister des Well Done. Züchterisch gilt Wendekreis als einer der einflussreichsten Hengste der letzten Jahrzehnte. Mit blutgeprägten Stuten brachte er stets Spitzenprodukte. Sein bedeutendster Hengstsohn war fraglos der noble Goldfuchs Werther, aber auch der in Belgien züchterisch und sportlich hocherfolgreiche Feinschnitt I sowie dessen enger Verwandter Wendulan vermochten Höhepunkte zu setzen. Über Wanderer (von Wagner) und Fabriano (von Wendulan) fand der Mannesstamm des Wendekreis große Verbreitung. Wendekreis ging Ende 1990 nach Österreich. Landstallmeister Dr. Bade wollte dem mittlerweile 23jährigen nicht noch eine weitere Decksaison auf Station zumuten, und schließlich hatte sich sein damals 26jähriger Vater auch noch recht gut in Österreich eingelebt. Nicht so Wendekreis: Nach nicht einmal einem halben Jahr ging er in der Alpenrepublik ein.
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