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Grande
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Grande - ein zunächst unscheinbarer Hengst wurde zu einem der bedeutendsten Hengste der Hannoveraner Zucht31-04032-58
Die hannoversche Körkommission muß 1960 einer höheren Eingebung gefolgt sein, als sie einen kleinen, drallen Fuchs in eine Hengstlaufbahn entließ, mit Sicherheit ohne zu ahnen, daß dies einmal einer der bedeutendsten Hengste der Hannoveraner Zucht werden sollte. Der knubbelige, kurzlinige Graf-Sohn rechtfertigte das in ihn gesetzte Vertrauen aber schon recht bald. Aus der Wirkungszeit in Achim (Nähe Bremen) gingen drei seiner bedeutendsten Hengstssöhne hervor: Graphit, Gralsritter und Glander. Der kernige Graphit wurde seinerseits ein hochklassiger Vererber und brachte die geschätzten Privatbeschäler Gloster, Grannus, Gundstein I und Grundstein II sowie den Warendorfer Landbeschäler General I als bedeutendste Söhne. Der stark gebaute und etwas typlose Gralsritter dagegen führte lange ein Schattendasein und kam erst im hohen Alter zu Weltruhm durch seine excellent springenden Kinder (u.a. der gekörte Grandeur/Thomas Frühmann; dreifacher Sieger im Deutschen Springderby). Der mächtige Glander war HLP-Sieger und hatte züchterisch große Chancen, wobei er nicht alle Hoffnungen erfüllte. Er empfahl sich auch durch seine Bruderschaft zum Olympiapferd Grande Giso/Johan Heins und brachte der Zucht den Springpferdemacher Gletscher. Die Grunewald-Söhne Grenadier und Grandseigneur, beide aus Halbblutstuten gezogen, waren bzw. sind gefragte Vererber. Der vielseitig veranlagte und ausgesprochen typbrillante Grenadier hätte züchterisch wesentlich mehr Einfluß nehmen können. Er war aber einerseits unglaublich deckfaul und andererseits nicht sonderlich fruchtbar. Ein Kriterium, das er leider auch an Töchter und Söhne weitergegeben hat. Der gekörte Grenadier-Sohn Golfstrom I, mit Ann-Kathrin Kroth 1990 WM-Goldmedaillengewinner mit der deutschen Mannschaft, hat sehr schlecht befruchtet und schied insofern schon früh aus der Zucht aus. |





