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Komet
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Komet - Wiederbeleber der K-Linie05-02567-59
Herbst 1961 von der Körkommission abgeschmettert und unter Umgehung des in der DDR herrschenden staatlichen Kastrationszwanges als Sportpferd verkauft. Der im Springsport und im modernen Fünfkampf eingesetzte Hengst zog die Aufmerksamkeit der Neustädter Gestütsleitung auf sich, und zwar zu einer Zeit, als man die K-Linie auch im Osten längst erloschen glaubte. Komet wechselte nach Neustadt über und wurde 1971 als bereits Zwölfjähriger auf einer Sonderkörung gekört. Aus seiner ersten Wirkungsperiode als Hauptbeschäler in Neustadt resultieren die sechs gekörten Söhne, von denen Kosmos I, vor allem aber Kontakt und Kobold I große Bedeutung erlangten. Kontakt war wie die meisten Vertreter dieser Linie ein Schimmel, der seinen Kindern oftmals Übergröße und einen großen Kopf, aber auch viel Springvermögen vererbte. Er wurde nach der politischen Wende an Hans Negendank nach Schweden verkauft. Kobold I ist es gelungen, die K-Linie zu aktivieren bzw. zu ihrer heutigen Bedeutung zu verhelfen. Als Landbeschäler in Redefin war er lange Jahre im Deckeinsatz und zeugte den großartigen Springpferdevererber Kolibri, der bereits seit Jahren die meisten Stuten aller Hengste der nun auch nicht mehr ganz neuen Bundesländer zu decken bekommt. Völlig zu Recht: Seine Nachkommen sind Springpferde der Extraklasse, die vielfach von internationalen Spitzenreitern geritten werden. |





