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Paradox I
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Paradox I - ein VeredlerF. H., geb. 1964, Stm. 166 cm
Der Fuchshengst Papayer xx deckte zehn Jahre (1961-1972) als Privathengst in der westfälischen Zucht und hat außergewöhnliches zu leisten vermocht: Bereits im ersten Jahrgang zeugte er die international eingesetzte Spitzenstute Panama 4/Peter Schmitz (u. a. Siegerin im französischen Springderby in La Baule). Sie war Mutter der Spitzen-Vollgeschwister Gaylord 6/Hendrik Snoek bzw. Golden Gate /Lutz Merkel (beide v. Goldberg). Im zweiten Jahrgang brachte Papayer xx mit dem braunen Privatier eines der erfolgreichsten Dressurpferde seiner Generation. Aus dem dritten Deckjahr resultiert der Jahrhundertvererber Paradox I, der mit seinem sechs Jahre jüngeren Vollbruder Paradox II für eine Verbreitung des wertvollen väterlichen Erbgutes sorgen sollte. Diese beiden Brüder hatten in dem Springpferdemacher Schwangau einen Halbbruder, der züchterisch ebenfalls Bedeutung erlangte. In aller Regel waren es drahtig-markante, trockene Füchse, vielfach mit etwas "heißem" Temperament und oft kaum zu bändigendem Ehrgeiz. Der jüngere Paradox II, der als Privatbeschäler und Nachfolger seines Vaters Papayer xx auf der Station Sandhove in Ascheberg deckte, stand immer etwas im Schatten seines älteren Bruders, obwohl auch er züchterisch wie sportlich mit seiner Nachzucht überzeugte. In vielen Fällen wurde Paradox I als Veredler eingesetzt und hat diese Aufgabe auch erfüllen können. Den Produkten mußte dann allerdings wieder Blut von Seiten ihrer Zuchtpartner zugeführt werden, was nicht immer der Fall war, um den gewünschten Typ zu erhalten. 1994 setzte man Paradox I auf dem Terrain des nordrhein-westfälischen Landgestüts in Warendorf ein Denkmal. Der Enthüllung wohnte Paradox I noch selbst bei, ehe er wenig später aus Altersgründen abtrat. |





