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Ramzes x
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Ramzes x - die heutige deutsche Warmblutzucht wäre ohne ihn kaum denkbarSchi. H., geb. 1937, Stm. 166 cm
Neben den hannoverschen Hengsten Agram und Ferdinand zählte der anglo-arabische Schimmel Ramzes x zum großen Dreigestirn der deutschen Sportpferdemacher nach dem zweiten Weltkrieg. Er war reinerbig, d. h., alle seine Kinder waren Schimmel. Das Symptom der Reinerbigkeit entsteht bei der Kreuzung zweier mischerbiger Schimmel mit einer Wahrscheinlichkeit von 25 Prozent. Neben Ramzes x wurden in späteren Jahren auch noch die reinerbigen Schimmel Capitano, Gardehusar, Godehard, Gold Dollar, Kontakt und More Magic xx in verschiedenen deutschen Warmblutzuchten bekannt. Er zeugte abermals Springspitzen, überdies einige gekörte Söhne und züchterisch herausragende Töchter, von denen Vase als Vollschwester des erwähnten Romanus die möglicherweise bedeutendste war. Ihr Blut pulsiert heute in zahlreichen Holsteiner Pferden. Die Ramzes x-Linie spaltete sich später in zwei bedeutende Hauptstämme auf: Von Holstein aus nahm der Raimond-Ramiro-Zweig starke Verbreitung, und zwar weltweit. Aus Westfalen setzte sich die Radetzky-Nachkommenschaft über Remus I-Romulus I-Romadour II nachhaltig durch. Das Phänomen, daß die holsteinischen Ramzes x-Kinder mehrheitlich Springpferde waren und die westfälische Ramzes-Nachkommenschaft vor allem im Viereck (Remus/Harry Boldt, Mariano/Dr. Josef Neckermann, Tiga/Heinz Lammers) Erfolge verbuchten, hat sich von der F1-Generation mit leichten Abstrichen bis in die heutige Zeit durchgesetzt. |





