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Abstammung:
Landgraf I, weltberühmter Holsteiner Springpferdevererber
mit der höchsten Nachkommengewinnsumme aus dem Turniersport nach
dem Kriege (1990 über 3 Millionen DM), bringt seine besten Produkte
immer wieder aus Stuten mit hohem Vollblutanteil. So sind Landlord
4 und Lausbub 148 aus Tin Rod xx-Töchtern gezogen, Lanciano
aus einer Stute von MarIon xx oder z.B. Lucky Luke aus einer
Fra Diavolo (von Frivol xx)-Tochter. Auch Landadel ist nach diesem
Rezept gezogen, ist doch seine Großmutter Furth eine Dreiviertelblüterin
von Ladykiller xx-Gauner xx. Der Blutanschluß an den
Landgraf-Vater Ladykiller xx scheint hier besonders erfolgversprechend,
beherrscht dieser Vollblüter doch mit seinen Söhnen z.Zt. maßgeblich
die Holsteiner Springpferdezucht und darüberhinaus zunehmend auch
andere deutsche Sportpferdezuchten. Quasi eingerahmt wird Landadels Muttervater
Farnese, hochgeschätzt als Lieferant rahmiger, korrekter und
bewegungsstarker Mutterstuten sowie enorm vermögender Springpferde
(z.B. Farmer, F. Sloothaak). Vor Landadel brachte seine Mutter
St.Pr.St.Novella schon den bis 1989 in Springen der Klasse M/Kategorie
A siegreichen Cascadeur. Die Stammutter Optima war eine
vorzügliche Zuchtstute und brachte u.a. den Verbandsbeschäler
Lancelot (von Ladykiller xx), sowie das über viele Jahre hocherfolgreiche
Springpferd Flamenco 4, welches zwischen 1972 und 1980 die für
jene Zeit enorme Summe von über 17.500 DM ersprang.
Eigenleistung:
Landadel war ein überlegender Hengstleistungsprüfungs-Sieger
mit weit überdurchschnittlichen Bewertungen in allen Leistungskriterien,
eine 9.0 im Parcours - Springen unterstrich nachdrücklich seine Herkunft.
Vererbung:
Seine Vererbung machte Landadel in den letzten Jahren zu einem der populärsten
Hengste Deutschlands: 1989 brachten sechs Auktionsfohlen in Vechta im
Durchschnitt 20.000 DM - unter ihnen der Vize-Champion des ersten Deutschen
Fohlenchampionates Le Champion (37.000 DM, in den USA 1990 "Westcoast-Junior-Champion-Stallion");
im Herbst stellt er in Oldenburg drei gekörte Hengste, darunter den
Siegerhengst Lord Kemm und den Prämienhengst (I d) Landfriese.
1990 wurden seine Staatsprämien-Töchter Lavinia und Venedig
bei der Bundesschau in Verden hochprämiert (I b und I d). Seine
ersten Nachkommen in Springpferdeprüfungen sicherten ihm als Vererber
Rang 3 in dieser Sparte nach "Jahrbuch Zucht" der FN.
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