Foto: Eylers ©
Vererbungsdaten:


gekörte Hengste:
Staatsprämienstuten:

erster Deckeinsatz 1985
Lebensgewinnsumme 1990 2.258 DM
Jahresgewinnsumme 1990 10/ 2.138 DM (9.), Dressur2/ 400 DM (6.). Springen 5/ 1.060 DM (3.)
9 - u.a. Landfriese, Landjonker, Landslord, Landstern, Le Cou Cou, Leopardos,Lord Kemm, Frühling (NL)
8 - u.a. Lavinia, Venedig


Abstammung:
Landgraf I, weltberühmter Holsteiner Springpferdevererber mit der höchsten Nachkommengewinnsumme aus dem Turniersport nach dem Kriege (1990 über 3 Millionen DM), bringt seine besten Produkte immer wieder aus Stuten mit hohem Vollblutanteil. So sind Landlord 4 und Lausbub 148 aus Tin Rod xx-Töchtern gezogen, Lanciano aus einer Stute von MarIon xx oder z.B. Lucky Luke aus einer Fra Diavolo (von Frivol xx)-Tochter. Auch Landadel ist nach diesem Rezept gezogen, ist doch seine Großmutter Furth eine Dreiviertelblüterin von Ladykiller xx-Gauner xx. Der Blutanschluß an den Landgraf-Vater Ladykiller xx scheint hier besonders erfolgversprechend, beherrscht dieser Vollblüter doch mit seinen Söhnen z.Zt. maßgeblich die Holsteiner Springpferdezucht und darüberhinaus zunehmend auch andere deutsche Sportpferdezuchten. Quasi eingerahmt wird Landadels Muttervater Farnese, hochgeschätzt als Lieferant rahmiger, korrekter und bewegungsstarker Mutterstuten sowie enorm vermögender Springpferde (z.B. Farmer, F. Sloothaak). Vor Landadel brachte seine Mutter St.Pr.St.Novella schon den bis 1989 in Springen der Klasse M/Kategorie A siegreichen Cascadeur. Die Stammutter Optima war eine vorzügliche Zuchtstute und brachte u.a. den Verbandsbeschäler Lancelot (von Ladykiller xx), sowie das über viele Jahre hocherfolgreiche Springpferd Flamenco 4, welches zwischen 1972 und 1980 die für jene Zeit enorme Summe von über 17.500 DM ersprang.

Eigenleistung:

Landadel war ein überlegender Hengstleistungsprüfungs-Sieger mit weit überdurchschnittlichen Bewertungen in allen Leistungskriterien, eine 9.0 im Parcours - Springen unterstrich nachdrücklich seine Herkunft.

Vererbung:

Seine Vererbung machte Landadel in den letzten Jahren zu einem der populärsten Hengste Deutschlands: 1989 brachten sechs Auktionsfohlen in Vechta im Durchschnitt 20.000 DM - unter ihnen der Vize-Champion des ersten Deutschen Fohlenchampionates Le Champion (37.000 DM, in den USA 1990 "Westcoast-Junior-Champion-Stallion"); im Herbst stellt er in Oldenburg drei gekörte Hengste, darunter den Siegerhengst Lord Kemm und den Prämienhengst (I d) Landfriese. 1990 wurden seine Staatsprämien-Töchter Lavinia und Venedig bei der Bundesschau in Verden hochprämiert (I b und I d). Seine ersten Nachkommen in Springpferdeprüfungen sicherten ihm als Vererber Rang 3 in dieser Sparte nach "Jahrbuch Zucht" der FN.