Foto: Ernst ©
Vererbungsdaten:

erster Deckeinsatz 1987


Abstammung:
Mit über 3 Millionen DM Nachkommen-Gewinnsumme ist Vater Landgraf I derzeit der erfolgreichste Leistungsvererber in Deutschland seit dem Kriege. Bei der Weltmeisterschaft in Stockholm 1990 sprangen vier seiner Kinder für drei Nationen: Libero H-Niederlande, Lanciano und Landlord-Schweiz sowie Louis-ltalien. Im Lande waren es vor allem Lacros (0. Schröder), Landega (H. Weinberg), Landlord 4 (L Beerbaum, W. Melliger), Lausbub 48 (A. von Buchwaldt), Leon 47 (K. Maier), Leandra und last not least Lucky Luke (0. Becker) die für eine Jahresgewinnsumme von gut 540.000 DM in 1990 sorgten. Seine Söhne Landego, Luxus, Latus II und Landadel beginnen als jeweils hoch­plazierte Springpferdevererber ihrer Jahrgangsgruppen im „Jahrbuch Zucht“ der FN 1990 (jeweils unter den ersten 10) die Bedeutung ihres Vaters für die Sportpferdezucht zu fundamentieren. Laromes Mutter führt mit Roman einen weiteren Spitzenhengst im Pedigree, der in den siebziger Jahren einer der herausragenden Springpferdeväter war (z.B. Romano-M. Rüping, Rocca-L. Gössing, Risiko-K. Huck) und sogar selbst auf mehrere S-Siege verweisen konnte. Roman nimmt heute nur noch über seine Töchter Einfluß - das aber um so mehr: Die guten Vererber Cantus, Lamour, Liguster und Tin Rocco stammen ebenso aus Roman-Stuten wie das Olympiapferd Montevideo (U. Sauer). In der dritten Ahnenreihe wird über Manometer xx der wichtige Vollblut-Anschluß hergestellt - und das auch noch über einen Hengst, der wie seine Vorgänger ein führender Springpferdevererber seiner Zeit war und mit Maximus-Moltke I eine heute noch aktuelle Hengstlinie begründete.

Eigenleistung:
Laromes Stärken offenbarten sich in der Hengstleistungsprüfung (abstammungsgemäß) mit sehr guten Bewertungen der Springkriterien Freispringen (9.0), Parcours (8.75) und Vorprüfung (9.0) bei gleichzeitig überdurchschnittlicher Rittigkeit.