Foto: Eylers ©
Vererbungsdaten:



erfolgreiche Sportpferde:

gekörte Hengste:

erster Deckeinsatz 1969
Lebensgewinnsumme 1990 1.099.519 DM
Jahresgewinnsumme 1990 102/ 165.023 DM (6.), Dressur 2V 3158DM (96.),
Springen 77/159346DM (5.) über 1.000 DM Gewinnsumme 28/77
M.& C. Salut Samt Tropez, Samara 25, Sammy Joe 6, Samor 2, Sandor C, Sangria 5, Skaramusch (Springen); Melanie 37, Sarina 66 (Dressur)
5 - Sallust, Saluti, Sandor, Spontan, Suedwind


Abstammung:
Vater Sender war als doppelter Reservesieger (Körung und Hengstleistungsprüfung) schon in jungen Jahren eine herausragende Erscheinung seines Jahrganges gewesen. Als Vererber wurde er nicht nur der erfolgreichste Vertreter der berühmten Springlinie Senator-Semper ldem/'Trakehner, sondern einer der bedeutendsten Beschäler Deutschlands überhaupt: Auf der DLG-Ausstellung 1966 erhielt seine Nachzuchtsammlung (3 Töchter) den I a-Preis; von 24 gekörten Söhnen wurden Saloniki, Sendbote und Salut erstklassige Leistungsvererber; rd. 300 Turnierpferde gewannen bis 1990 (vornehmlich in Springprüfungen) mehr als 880.000 DM an Preisgeldern. Der Goldfisch II-Enkel Gong war ein vielseitiger Sportpferdevererber seiner Zeit der 21 Jahre als Landbeschäler in Hannover wirkte. Den unverkennbaren "Schuß Edelblut" bezieht Salut von seinem Urgroßvater, dem (wie Ramzes x) aus Polen stammenden Anglo-Araber Kurde x.

Vererbung:
Seit bestehen detaillierter FN-Statistiken rangiert Salut als Springpferdevererber in der Spitzengruppe seiner Jahrgangs-Genossen. Seine Nachkommen siegten und siegen auf den Turnierplätzen der Welt. Nach seinem Beschäler-Debüt in Oldenburg (1969) hatte Salut wohl seine wichtigste Zeit im Rheinland, wo er seinen berühmten Sohn (Moet & Chandon) Salut zeugte, mit W. Mehlkopf über lange Jahre populärstes rheinisches Springpferd - und mit einer Lebensgewinnsumme von rd. 300.000 DM wohl auch das erfolgreichste; aber auch Samor 2 (G. Ahlmann, Gewinnsumme 1990 DM 66.670) oder Sangria (Lebensgewinnsumme über 60.000 DM) stammen aus dieser Zeit ebenso vier gekörte Söhne, von denen Sallust, Saluti und Sandor zwar nur wenige, aber springbegabte Nachkommen hinterließen. Aus der jüngeren Zuchtaera (ab 1980 im Gestüt Schmidt/Ankum) sind vor allem die internationalen Springsieger Sandor C (Lebensgewinnsumme über 22.000 DM) und Samara 25 (Lebensgewinnsumme über 16.000 DM) zu nennen. Mit einer Nachkommengewinnsumme von über 1 Million DM zählt Salut heute zu den erfolgreichsten Leistungsvererbern der Welt.