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Pik As xx

31-03845-49
B. H., geb. 1949, Stm. 157 cm
Züchter: Gestüt Mydlinghoven, Rheinland



Pechfackel xx


Perlenschnur xx



Mirza II xx


Postenkette xx

Aldford xx
 

Muntaz Mahal xx

Blenheim xx





Lycaon xx

Mauvezin xx

The Tetrarch xx

Blandford xx

Abendfriedenxx


Antonia xx



Ferro xx


Adresse xx

Herold xx
 

Frauenlob xx

Landgraf xx





Nuage xx

Dark Ronald xx

Caius xx

Louviers xx

Deckeinsatz: 1953-1969 Hohnstorf, 1969 getötet

gekörte Söhne: 4 - Pik Junge, Pik König, Pikant, Pikör

Der sicherlich bedeutendste Sohn des Abendfrieden xx in den deutschen Warmblutzuchten war Pik As xx, der nur in Hohnstorf im Lüneburgischen deckte und dieser Station großen Auftrieb gegeben hat. Wenn der dunkelbraune Hengst auf dem Elbdeich anläßlich der Hengstvorführung vorgemustert wurde, bestach er durch selbstbewußtes Auftreten, er machte sich groß und faszinierte durch geschmeidige Bewegungen. Zuvor im Stall, wenn man ihn in der Bereitstellung sah, beurteilte man ihn eher als “kleinen Kater” und orientierte sich vornehmlich an seinem großen Auge. Auch in der Bildung der Sattellage konnte er nicht besonders beeindrucken. Züchter und Kaufinteressenten erkannten jedoch bald, daß er ein Vererber war, der es in sich hatte. Ein Erfolgsgeheimnis liegt hier sicherlich auch im Mutterstamm: Aus der Linie der Postenkette xx stammen u. a. auch die Spitzenvererber Pindar xx (PB Trakehner Zucht), Parenzo xx (Ldb. Warendorf), der unter Willi Schultheis bekannt gewordene Pernod xx (PB Westf.), der Pik As xx- Vollbruder Perser xx (Ldb. Celle) und Playmate xx (Ldb. Warendorf), die ausnahmslos zu bekannten Vererbern in ihren Einsatzgebieten heranreiften.

Obwohl er durchaus gute Bewegungen vererbte, tat er sich in erster Linie als Springpferdemacher hervor. Der Schimmel Pesgö mit Deutschlands langjähriger "Amazone Nr. 1", Helga Köhler, sowie Porta Westfalica/Hartwig Steenken und zahlreiche weitere demonstrierten stets höchste Klasse im Parcours. Mit der Erzeugung männlicher Nachkommen zur Fortsetzung der Linie hat Pik As xx sich lange zurückgehalten. Erst aus den letzten Jahrgängen wurden mehrere Söhne gekört. Der Privathengst Pikant deckte nur ein Jahr und hinterließ den nützlichen Vererber Pascha. Großes Leistungspotential, insbesondere im Springen, war den Kindern des Pikör zu eigen, der jedoch leider keinen männlichen Nachfolger zu stellen vermochte. Der Erhalt der Linie lag somit bei Pik König, einem Spitzenspringpferdevererber, dessen Kinder vereinzelt auch in höhere Sphären des Dressursports vorstießen.

Die Vollbrüder Pik Bube I und II haben sich stets durch besonders vielseitige Vererbung hervorgetan und auf ihren Nachkommen ruht heute die Hoffnung auf den weiteren Fortbestand der Linie im Mannesstamm. Der von dem unvergessenen Herbert Rehbein geförderte Pik Bube I war bei zwölf S-Starts in einer Saison elffacher Sieger. Von seinen zahlreichen Hengstsöhnen ragt insbesondere der in Bayern stationierte Piaster heraus, der ebenfalls ein Vererber sprichwörtlicher Vielseitigkeit ist und im Süden schon viel Gutes geleistet hat. Pik Bube II stand stets etwas im Schatten seines Bruders, brachte aber im hannoverschen Landeschampion Pik L einen vielbeachteten Hengstsohn. Das Pik As xx-Blut im Allgemeinen und hierbei vielleicht insbesondere die Töchter und Enkelinnen des Pik König waren schon vielfach die Erfolgs-Basis für die Hengste Donnerwetter bzw. dessen Sohn Donnerhall. Hier wurde eine Passerpaarung von selten erlebter Klasse immer wieder erfolgreich kreiert. Für Pik As xx gilt, was auch der Vollblüter Der Löwe xx für sich in Anspruch nehmen konnte: Beide hatten zahlreiche "Juckpunkte", aber haben sich über Generationen durchzusetzen vermocht.

 

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