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Senator

31-03898-51
F. H., geb. 1951, Stm. 162 cm
Züchter: Heinrich v. Allwörden, Wischhafenersand



*Allerweltskleid


Dolmade



Alljeder


Summa

Dolman
 

Alber

Abendsport





Schumann

Detektiv

Almjäger I

Alkoven

Semper Idem (Trak.)


Semendria



Dampfroß


Sultanine

Parsival

Laura

Dingo





Metellus xx

Morgenstrahl

Passvan

Tresor

Deckeinsatz: 1954-1966 Altenbruch, 1967-1971 Frankenburg, 1972-1973 Baljerdorf, 1973 getötet

gekörte Söhne: Sellhorn, Sempach, Semper, Senat, Senatus, Seneka I, Seneka II, Senior, Senior, Sender, Senner, Señor, Sergius, Sermon I, Sermon II, Sesam I, Sesam II, Sesam III, St. Ferdy

Der Fuchs Senator war ein bildschöner Hengst, bei nur mittlerer Größe dennoch großlinig, korrekt im Fundament, mit viel Hals und Schulter, guten Hufen und guten Bewegungen. Kurzum: Ein Hengst wie Mitte der 50er Jahre nur wenige zur Verfügung standen. Bei der Zeugung dieses Spitzenvererbers stand der Zufall Pate: Der bildschöne, im Hauptgestüt Trakehnen gezogene Vater Semper Idem hat außer Senator nichts Nennenswertes in Hannover hinterlassen und ging im Geburtsjahr des Senator als Landbeschäler ins holsteinische Traventhal, wo er ebenfalls keine Spuren hinterließ. Die Mutter Allerweltskleid war eine wuchtige, schwere Stute mit unschönem Kopf. Aber das Produkt war ein Volltreffer! Der traditionsbeladene und weitverzweigte Mutterstamm, dessen Ausläufer bis in die heutige Zeit reichen, basiert auf der Stute Alarcona (v. Alnok-Juwel-Isary) und brachte u. a. die Vererber Corrado G (PB Bawue.), Godewind (Ldb. Celle) sowie die Vollbrüder Walentino (PB Oldbg.) und Weltsporn (PB Westf., NL) hervor.

Senators Beschälerlaufbahn begann in Altenbruch, vor den Toren von Cuxhaven gelegen und zum hannoverschen Hochzuchtgebiet gehörig. Er lieferte 40 gekörte Söhne und hochdekorierte Schaustuten. Auch wenn er seinen Kindern noch oftmals die eigenen Vorzüge weitervererbte, so "verwässerte" der Trakehner Adel doch relativ schnell in den folgenden Generationen; anders als beispielsweise bei dem Abglanz/T.-Sohn Absatz, der hier durchaus vergleichbar scheint. Die bedeutendsten Hengstsöhne des Senator waren fraglos Sender, Sesam I und mit Abstrichen vielleicht Senat. Letzterer kam nur vier Jahre auf der Springpferdestation Splietau im hannoverschen Wendland zum Einsatz, wo er hervorragende Springpferde zeugte und ist in der dortigen Gegend noch heute in zahlreichen Stämmen vertreten. Sender wirkte zunächst in Drochtersen, wo auch Senator entstanden war. Seine bekanntesten Hengstsöhne waren Saloniki, Salut, Seelöwe, Sendbote und Senussi. Im Emsland stellte Sender Spitzenspringpferde wie Sarto 3/H.-W. Johannsmann, Soltau/Bernard Kamps und Sethos 2/Norbert Koof. Über Saloniki, Salem und Salvano wurde das Sender-Erbgut bis in die heutige Zeit konserviert: Salvanos Söhne Sherlock Holmes und Salieri profilieren sich zusehends als Vererber und geben berechtigte Hoffnung auf den weiteren Erhalt der Linie im Mannesstamm. Sesam I, der wie übrigens fast alle gekörten Senator-Söhne die Fuchsfarbe trug, hat vor allem in Oberndorf eine hervorragende Basis hinterlassen. Hier entstand der unerhört leistungsstarke Servus. Sesam I lieferte Füchse in allen farblichen Schattierungen und allen Größen. Sein Sohn Servus machte oftmals "Blondfüchse", die vielfach durch ein wenig reizvolles Äußeres auffielen. Etliche waren holzig und steif, konnten aber "vom Allerfeinsten" springen. Aufgrund dieser Kriterien war es erwartungsgemäß schwierig, Hengstsöhne von Servus zu rekrutieren. Mit den sportlich erfolgreichen Slibovitz und Spartan sowie dessen Sohn Stakkato haben sich dennoch drei Hoffnungsträger rekrutieren lassen.

 

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