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Überwachungskamera oder Geburtsmelder bei Stuten
Pferdebesitzer haben nicht immer die Möglichkeit, direkt am Pferdestall zu wohnen. Das ist im Grunde nicht weiter schlimm, solange die Anfahrt nicht zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Geht es um die eigene tragende Stute, stellt sich die Sache natürlich anders dar. Da würde der ein oder andere seine Stute gern 24 Stunden im Blick haben, um im entscheidenden Moment vor Ort zu sein und bösen Überraschungen vorzubeugen. Einen solchen Zeitaufwand kann in der heutigen Zeit wohl kaum einer leisten. Daher lohnt sich die Anschaffung eines digitalen Wächters, auf den Verlass ist und der Ihnen das digitalisierte Abbild Ihres Pferdes zu Ihnen nach Hause bringt.
Foto: vege (fotolia.com)
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Mit dem Wächtomat von Kegel sicher zur Fohlengeburt
Der Wächtomat von Werner Kegel bietet dem Pferdebesitzer die notwendige Sicherheit in der entscheidenden Phase der Geburt. Heute ist der Wächtomat Standard in der Pferdezucht. Er wurde und wird oft kopiert, doch nie erreicht. Bauen Sie auf unsere Erfahrung und nutzen Sie die Vorteile, die Ihnen durch den Einsatz des Wächtomat gegeben werden: Sicherheit und die Gewissheit, das Beste für Ihr Pferd zu tun.
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Der Geburtsmelder EquiAlarm von Kerbl ruft automatisch an
Der EquiAlarm von Kerbl überwacht das Pferd und reagiert bei einer durchgehenden Liegeposition von mehr als 7 Sekunden. Der Geburtsmelder ist mit einem GSM-Modul ausgestattet und ruft dann automatisch bis zu zwei eingespeicherte Telefonnummern an.
EquiAlarm eignet sich für einen Großteil der Pferde (ca. 80 %), die auch stehend schlafen. Ein Niederliegen (= Positionsänderung die außergewöhnlich ist) wird durch EquiAlarm registriert und angezeigt.
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Live-Bilder der Stute per Knopfdruck
Kameramodelle gibt es natürlich zuhauf. Daher müssen Sie sich vor dem Kauf einer Kamera über den Einsatzbereich klar sein. Soll die Kamera in der Pferdebox oder im Aufzuchtbetrieb aufgehängt werden und nur die Aktivität der tragenden Stute übermitteln, sollte sie vor allen Dingen mit Infrarot ausgerüstet sein. Dies ist nötig, um auch nachts Aufnahmen zu übertragen.
Alleine die Installation einer Kamera hilft dem Stutenbesitzer jedoch nicht. Denn diese überträgt zwar live-Bilder, löst jedoch keinen „Alarm“ aus, falls sich die Fohlengeburt einleitet. Das würde bedeuten, dass Sie sich rund um die Ohr vor Ihren Monitor zu Hause setzen müssten, womit bis auf die behagliche Wohnung auch
nichts gewonnen wäre. Kameras in Kombination mit sogenannten „Geburtsmeldern“ lösen jedoch den Menschen am Monitor ab. Denn Geburtsmelder senden automatisch ein Signal an einen in der Nähe der Stute installierten Empfänger.
Fohlenmelder im Aufzuchtbetrieb im Einsatz
Direkt am Körper der Stute, meist im Brustbereich befestigt, erkennt der Geburtsmelder die medizinisch erforschten Symptome einer Geburt. Das kann die Seitenlage der Stute sein, die insbesondere bei hochtragenden Stuten kaum als Schlafstellung vorkommt, oder das vermehrte Absondern von Schweiß. Hierfür gibt es unterschiedliche Sensoren, die entweder die Bewegung der Stute messen (in dem Fall das unüblich lange Liegen der Stute) oder die Feuchtigkeit im Fell. Sobald einer der Parameter eintritt, schlägt der Fohlenmelder Alarm, indem der drahtlose Empfänger, der in der Nähe der Stute platziert ist, das Signal des Sensors empfängt und an das nächste Empfängergerat in der Übertragungskette abgibt. Dieses Gerät kann ein Handy, Festnetztelefon oder anderes Empfangsgerät sein.
Komplettpaket oder einzelne Webcam
Fohlenmelder-Geräte, die aus Sensor und Empfänger bestehen, sind auf dem Markt im Komplettpaket erhältlich. Werner Kegel bietet mit seinem System „Wächtomat“ ein solches System an. Sein Fohlenmelder wurde 1977 weltweit als erstes Messgerät produziert. So kündigt das Gerät eine Fohlengeburt zwar rechtzeitig an, überträgt aber keine Live-Bilder. An dieser Stelle greift die Webcam. Diese nimmt die Bilder auf und überträgt sie ins weltweite Netz. Auch hier gibt es zwei Übertragungsmöglichkeiten: per Einzelbild oder Video-Stream mit oder ohne Ton.
Grundsätzlich jede Kamera geeignet
Von den technischen Bedingungen her, lässt sich jede Kamera als Webcam konfigurieren. Zu beachten ist jedoch, dass die Gegebenheiten in einem Pferdestall nicht jeder Kamera gut tun. Kälte, Staub und Hitze können die sensible Kameratechnik beschädigen. Mit wetterfesten Spezialkameras umgehen Sie diese Probleme. Günstige Modelle gibt es bereits ab 125 Euro. Die Instar In-2905 IP Kamera ist ein solches Modell, das über ein wetterfestes Gehäuse, Nachtsicht und Bewegungserkennung verfügt. Sie versendet sechs Bilder und ist über das Internet anwählbar. Außerdem kann über das Smartphone auf die Kamera zugegriffen werden. Mit dem Nachtsichtscheinwerfer können jedoch nur 15 Meter ausgeleuchtet werden. Der Unterschied zwischen selbst konfigurierten low-cost-Angeboten und zugeschnittenen Spezial-Angeboten liegt in der Einbettung in das gesamte Netzwerk. Sollen die Bilder z. B. lokal gespeichert werden, ist eine „normale“ Webkamera ungeeignet, da sie auf eine live-Betrachtung ausgerichtet ist und nicht auf eine Datenspeicherung.
Die Spezial-Variante bietet Matthias Winter von der Firma Vemion. Die Kamera, die bereits in Goldfevers Stall von Ludger Beerbaum hing, trotzt Regen und Sonne, braucht keine zusätzliche Heizung (spart somit Strom) und ist zusätzlich mit einem Bewegungsmelder ausgestattet. Über den Weblink www.stallkamera.de können auch heute live-Bilder aus dem Beerbaumschen Stall abgerufen werden, Hauptdarsteller ist inzwischen Coupe de Coeur. Das Bild auf der Webseite wird jede Minute aktualisiert und läuft von 8.00 bis 18.00 Uhr. Dieses Kameramodell ist ab 710 Euro erhältlich. Es lässt sich auch zusätzlich mit zwei Objektiven für Tageslicht und Infrarot mit Weitwinkel, Lautsprecher und Mikrofon erweitern.
Hinweisschild ist ein Muss
In jedem öffentlich zugänglichen Raum, in dem gefilmt wird, muss laut Datenschutzgesetz mit einem Hinweisschild darauf aufmerksam gemacht werden. Auf dem Schild ist der Verantwortliche, also in der Regel der Eigentümer, aufzuführen.
Autor: Nadia Wattad |